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Lavamünd - ich wär so gerne geblieben ...

von Gabriele Stöckl

Mein Vater, 1911 in Wien im 10. Bezirk geboren, war 1946 aus Kärnten angefordert worden, um vom Kraftwerk Ernsthofen ins Draukraftwerk Schwabeck (heute Schwabegg/ˇvabek) zu wechseln. Schwabeck und Lavamünd lagen noch in der englischen Zone, in die man nur mit einem Übertrittsschein gelangen konnte.

Mein Vater schrieb in seinen Erinnerungen:

„Ich fuhr nach Klagenfurt, nächtigte dort, holte diesen Schein und wurde danach mit einem Lastauto nach Schwabeck gebracht. Von dort ging es weiter nach Lavamünd, wo man mir ein Mansardenzimmer bei einer Familie in einem Werkssiedlungshaus zuwies.“

Ab Dezember 1946 war Vati per Adresse Lavamünd erreichbar.

Die Gehaltsregulierung beträgt Monatsbruttogehalt ATS 360,-- für eine Arbeitszeit von 48 Stunden je Woche. Gruppe B/M, Stufe I (Hilfsmeister) für Angestellte. Mit Wirkung vom 18. Februar 1947 hat er bei dem noch im Bau befindlichen Draukraftwerk Lavamünd die Funktion des Schichtführenden. (Brief an die kleine Nichte).

Meine Mutter, 1910 in Meidling, und ich, 1944 in Döbling geboren, blieben einstweilen in der Wohnung in Favoriten.

Aus Vaters Erinnerungen:

„Es dauerte dann einige Zeit bis Frau und Tochter nach Lavamünd nachkommen konnten. Sie mussten über die Zonengrenze geschmuggelt werden. Das war verhältnismäßig einfach, da unsere Autos bekannt waren und öfters die Grenzen passierten, so dass die Kontrolle nicht so streng war. Vor der Grenze sagte der LKW-Fahrer: ,So, jetzt muss ich euch verstecken!´ Hannerl saß mit Gaby hinten im Lastauto, und es wurden Planen über sie gelegt. Und so kamen sie nach Lavamünd. Frau R. hatte in mein Zimmer ein zweites Bett gestellt. Wir wohnten so lange bei der Familie, bis ich selbst eine Wohneinheit eines Doppelhauses in der Siedlung zugeteilt bekam.“

So erlebte ich ab 1947 eine glückliche Kindheit in Lavamünd, weit weg vom zerbombten und im Aufbau befindlichen Wien, wo das Zinshaus mit unserer Mietwohnung der MEM-Fabrik (Brillantine) gegenüberstand. Wir hatten Tür 1, gleich neben dem zugigen Hausflur, über dem modrig feuchten Keller, von dem sich die Nässe bis herauf in die Wände zog. Wasser hatte mein Vater in die Küche eingeleitet, aber es war nur kalt und wurde in einem Topf auf dem Gasherd gewärmt. Das Klosett war ein moderneres Plumpsklo über den Gang.

Welch ein Luxus dagegen das Haus in Lavamünd! Die Lage, die Aussicht! Ein Garten. Rundherum Wiesen und Wald, voll mit Heidel-, Erd-, Him- und Brombeeren, Herrenpilzen und Eierschwammerln. Ein Paradies. Allerdings lagen noch Kriegsrelikte drinnen herum.

Die Planung des Hauses kann ich aus heutiger Sicht als gelungen bezeichnen. Durch einen Windfang gelangte man in einen Vorraum, von dem aus ging es ins Wohnzimmer, ins Schlafzimmer, ins Bad, ins WC (Wasserklosett), in den Keller und in den 1. Stock. Die Küche war dem Wohnzimmer angeschlossen, was meiner Mutter nicht so behagte, da auch eine Tür in den Garten führte und uns verleitete, mit schmutzigen Schuhen in die Küche zu „latschen“, im Wohnzimmer auf dem glänzenden Parkettboden die Spuren hinterlassend.

etwa sechsjähriger Bub vor Elektroherd mit Elektrogeschirr
Bruder Emanuel (1956)

In der Küche stand ein E-Herd, Inventar der Firma, später kaufte mein Vater privat einen Kühlschrank. Da im Bad ein elektrischer Boiler hing, gab es Warmwasser aus der Leitung. Herrlich! Sonst war die Küche etwas sparsam eingerichtet, hatten wir doch in der Wiener Wohnung solide Küchenmöbel in Erbsengrün. Später wurde der hübsche offene Rundbogen in die Küche durch eine Türe ersetzt. War eigentlich schade. Es war Muttis Wunsch. Von einem Ehepaar, das nach Lienz zog, bekam (oder kaufte günstig) Vater die Einrichtung für das Wohnzimmer. Diese Möbel stehen heute zum Teil in unserer Stube bzw. Haus. In dem kleinen Kästchen war das Spielzeug meines Bruders untergebracht, und er saß davor auf dem „Thron“ (Scherm, Topf) und spielte. Auf dem größeren Kastl stand das Radio, und Mutti hatte in der Lade ihr Strick- und Stopfzeug. Da steht auch die Bank, auf der sich mein Vater in der Mittagspause kurz ausruhte.

Mädchen in Hausschuhen kehrt den Zimmerboden, dahinter ein Kästchen mit Radioapparat
Früh übt sich ... (1948)

Mein Gitterbett war vorerst im Eltern-Schlafzimmer untergebracht. Später teilte ich dann mit meinem Bruder eines der Mansardenzimmer. Das zweite Mansardenzimmer war für Besuch, hauptsächlich für Großmutter, Vaters Mutter, gerichtet. Jedes Zimmer im Haus verfügte über einen Kachelofen. Es gab frei Schwemmholz aus der Drau, das durch das Kellerfenster in den Holz- und Kohlenraum geworfen wurde. Die Kellerräume hatten Fenster, und es roch nicht so muffig wie im Wiener Keller. In einem Raum hatten die Eltern Hasen in kleinen Ställen untergebracht. Ich kann mich aber nicht erinnern, dass wir für lange Zeit welche hatten. In einem eigenen Bereich der Siedlung konnten die Familien Kleintiere halten. Da fütterte Mutter Hühner und Indians (Puten? Kapauner?), Gänse. Später wurde am Ende unseres Gartens ein neuer Hühnerstall gebaut. Das war ein Luxus-Hühnerhaus.

Einen Kellerraum habe ich nicht in so angenehmer Erinnerung. Es duftete dort zwar gut nach den eingelagerten Äpfeln auf der Stellage, doch stand da auch der Kanister mit dem Lebertran, den ich verabscheute. Meine Kusine ebenfalls. Noch im hohen Alter hatte mein Vater geglaubt, wir hätten uns ums „Erste-sein“ gestritten, weil der Tran uns so gut schmecke und war enttäuscht, als ich ihm sagte, dass jede als Erste das grausliche (gesunde?) Zeug hinter sich bringen wollte. Ihm war es damit in seiner Kinderzeit nicht besser ergangen. Da musste der Tran noch grauslicher gewesen sein. Wie viele Wale hat man damals abgeschlachtet?

Meine Mutter wusch gerne Wäsche, selbst unter den harten Bedingungen mit Waschkessel, Trog und Rumpel. So war es in Wien und auch in Lavamünd. Als aber die ÖDK in den 50er Jahren zwei große Waschmaschinen kaufte, da wurde der Waschtag eingeteilt, noch zur Leidenschaft. Meine Großmutter schickte sogar die Schmutzwäsche von Wien nach Kärnten. Kaum zu glauben, ist aber Tatsache.

Der Dachboden war zum Wäschetrocknen luftig. Bei schönem Wetter konnte Mutti die Wäsche sowieso draußen aufhängen. Einmal zu Weihnachten hatte sie ein Regler-Bügeleisen bekommen. Damals eine Novität. Es hat ihr Jahrzehnte gute Dienste geleistet.

Mein Vater, ein leidenschaftlicher Amateur-Fotograf richtete sich unter dem Dach auch eine Dunkelkammer ein, und es gehört zu meinen liebsten Erinnerungen, wenn ich ihm bei der Ausarbeitung der Fotos behilflich sein durfte. Dabei habe ich auch viel über die Schwarz-Weiß-Fotografie gelernt. Er war Schmalfilmer. Mit einer 9mm-Filmkamera filmte er die Familie, zeigte uns und den Kindern der Siedlung alte Spielfilme mit Buster Keaton, den Zeichentrickfilm „Felix, der Kater“ etc.

Ab 1. Februar 1949 wurde mein Vater mit den Aufgaben eines Werkstättenmeisters betraut und er bekam zum Abschluss der Montagearbeiten am Maschinensatz I für wertvolle Mitarbeit Dank und Anerkennung ausgesprochen, und eine Prämie von ATS 800,--.

Zu meinem 5. Geburtstag bekam ich eine Garnitur Puppengeschirr. Weinrote Reindln mit Deckeln, Häfen, Schneekessel und Besteck. Es wurde „Kocherln“ gespielt. Was ich alles zusammenbraute. Es war mehr die Freude am Experiment als zu kochen. Ist mir geblieben.

Im Frühling und Sommer kamen Verwandte und Bekannte aus Wien zu uns auf Besuch. Allen gefiel es, wie wir wohnten und lebten. Die Siedlungskinder hielten sich viel in unserem Bereich auf, weil die Gaby so schönes Spielzeug hatte. So kam mein Vater wohl auch auf die Idee, diesen Kindern etwas an Spielzeug zu bieten.

Für seine Kinder-Weihnachtsaktion erhielt er folgendes Schreiben (gekürzt): 20.12.1949

„… besonders Herrn Meister Rauch für seine aufopferungsvolle Leitung und ideenreichen Einfälle, welche ausschlaggebend für das Gelingen der Aktion waren, unseren herzlichen Dank. Das Leuchten vi(e)ler Kinderaugen unterm Weihnachtsbaum soll Euer schönster Lohn sein.“

Mir brachte das Christkind zu diesen Weihnachten einen der kleinen E-Herde (heute noch in meinem Besitz), meine Kusine bekam einen Tischherd mit Wasserschiff und leuchtendem Feuer (Batterie), wenn man das Ofentürchen öffnete. Damals hätte ich lieber diesen Herd gehabt.

Es begann das Jahr 1950. Vater bekam ab 1.1.1950 MII/2 ATS 970,--.

Im Februar wurde ich sechs Jahre. Das bedeutete Schulbeginn im September. Noch lag ein unbeschwerter Sommer vor mir. Meine Kusine, bereits Schülerin, kam in die Ferien und die Tochter eines Freundes meiner Eltern. Sie litt an Asthma, und die reine Luft in Kärnten sollte ihr gut tun. Inzwischen war auf Vaters Initiative ein Kinderbassin betoniert worden, in dem wir nach Herzenslust planschten. Doch nicht nur für die Kinder, auch für die Freizeit der Erwachsenen wurde gesorgt. Es gab eine Kegelbahn, die auch wir Kleinen benützen durften, eine Eisbahn zum Stockschießen, Tischtennis, Schach, eine Werksbücherei …

Da wir Kinder nun schon „groß“ waren, durften wir am Abend die Milch bei einem Bauern auf der anderen Seite der Drau holen gehen. Es machte deshalb so viel Spaß, da wir die Werksbrücke benützen durften. Es gab eine Gegensprech-Anlage, in die wir unseren Namen sagten und dann öffnete sich die Tür wie von Zauberhand. Während die Bäuerin die Milch aus der Kammer holte, warteten wir in der Küche, in der es nach Wärme, Milch, gekochten Erdäpfeln und Kuhstall roch, aber angenehm. Ich liebte dieses Duftgemisch.

Dass Mutter ein Baby erwartete, habe ich nicht mitbekommen. Ich freute mich auf die Schule, auf alles Neue, was auf mich zukam. Wir fuhren nach Wien, und es wurde mir nicht wirklich bewusst, wie lange ich von Lavamünd getrennt war und dass es für mich dann nur mehr „Ferien“ bedeutete.

Mein Vater kehrte in mein geliebtes Lavamünd zurück. Ich blieb mit Mutti in der Wiener Wohnung und ging gerne in die Schule. Ab 1.11.1950 bezog Vater ATS 1300,--. Ende November bekam ich dann das ersehnte Brüderchen. Weihnachten wurde in Wien gefeiert. Großvater, schon schwer krank, konnte seinen Enkelsohn Emanuel noch in den Armen halten. Im Juni verstarb er im Franz-Joseph-Spital. Für sein Begräbnis wurde ein Teil der Gudrunstraße für den Verkehr gesperrt. Großvater war Bezirksrayon-Inspektor gewesen. Er war katholisch, wurde aber auf dem evangelischen Friedhof Matzleinsdorf beerdigt. Das Grab ist mein kleines „Grundstückl“ in Wien.

Das erste Schuljahr 1950/51 ging zu Ende und die Ferien begannen. Großmutter fuhr mit meiner Kusine und mir mit der Eisenbahn nach Lavamünd. Eine Tagesreise. Endlich wieder im Paradies. Da wir in Wien Hefte hatten, beneideten wir die Lavamünder Kinder ein wenig für ihre Schiefertafeln. So bekamen wir Schiefertafel und Griffel. Heute bin ich froh, dass mir meine Hefte erhalten geblieben sind. Ich bekam ein schönes Kinder-Fahrrad und lernte Fahrrad fahren.

eine Menge Kinder in einem runden betonierten Schwimmbecken

Als ich genug Sicherheit hatte, durfte ich mit den Kindern mit nach Schwabeck. Dort gab es ein großes Schwimmbecken. Doch das Wasser war nicht so klar, wie im Amalienbad, wo ich schwimmen gelernt hatte. In Schwabeck hatte mich mein Vater zur Probe, ob ich es auch konnte, gepackt und ins Becken geschmissen. Ich konnte. Wenn nicht, ob er mich in dem undurchsichtig grünen Wasser gefunden hätte? An der Beckenwand hingen schlitzige (schleimige) Algen. Es störte uns Kinder nicht. Wir schwammen und tauchten und schluckten sicher einige Male.

Im Sommer diente der Kachelofen im Wohnzimmer zum „Winkerlstehen“, wenn wir ab und zu schlimm waren. Doch hatten wir dabei unsere Gaudi. Der Ofen war nicht an die Wand gebaut und man konnte durchsehen. Da standen meine Kusine und ich dann gegenüber und unterhielten uns dabei. Mein Vater sagte auch, er werde uns verzaubern, wenn wir nicht folgen. (Vater zauberte seit seiner Kindheit gerne.) Wir sollten ihm ein Leintuch bringen. Einerseits hätten wir gern gewusst, wohin er uns verzaubern würde, andrerseits wollten wir es doch nicht drauf ankommen lassen.

Wirklich schlimm waren wir nicht. Wir haben Großmutter nur ab und zu einen Streich gespielt. Sie hatte ein kleines Kruzifix, und sie strickte aus alten Stoffstreifen Teppiche. Da haben wir ihr einmal das Kreuz in ein Riesenknäuel eingewickelt. Sie beklagte sich bei meinen Eltern, und wir mussten ins Winkerl.

Meine Kusine wurde von ihren Eltern geholt, und ich durfte noch bleiben.

Je näher das Ferienende für mich rückte, umso trauriger wurde ich. Mit Großmutter zurück nach Wien. Wie gern wäre ich in Lavamünd geblieben und da zur Schule gegangen. Nicht weg von Mutti, Vati, meinem kleinen Bruder, nicht fort von der Siedlung, vom Haus und Garten, vom Wald … Es nützte nichts. Ich wurde auf die Weihnachtsferien vertröstet.

Der Abschied fiel mir wirklich jedes Mal schrecklich schwer. Auf dem langen Weg zum Bahnhof kamen wir im Ort an der Bäckerei vorbei, wo wir Brot und Gebäck holten. Wie herrlich duftete es bis auf die Straße. Mutter hatte uns öfters um Brot geschickt. Und wir konnten der Verlockung nicht widerstehen, immer wieder ein Stück von der reschen Rinde abzubrechen. In die Siedlung kamen wir dann nur mit einem halben Wecken oder Laib. Mutter schimpfte, dass sie mehr Brot kaufen müsste. Und die „Reinkalan“ waren köstlich. Die Bäckersleute mochten mich, und ich mochte sie. Doch am Tag der Fahrt nach Wien konnte ich ihnen kein Lächeln schenken. Da „quälten“ sie mich, denn ich musste „Stek-ken“ und „Mark-ken“ sagen, weil sie das harte k von der kleinen Wienerin so gerne hörten und sich darüber amüsierten. Sie lachten, während mir zum Heulen war. Nicht einmal die zwei „Dorlis“ (Max- und Moritz-Schlecker) trockneten meine Tränen.

Mädchen auf Rücksitz eines alten Motorrads, das ihr Vater fährt

1949 hatte mein Vater das Puch-Motorrad seines in Belgien gefallenen Bruders zusammengebaut, verkauft und sich eine EMW zugelegt. Mit dieser fuhr er mit mir in den Ferien 1954 von Lavamünd über die Großglockner-Hochalpenstraße nach Hallein (Salzbergwerk), Salzburg, Hallstadt (Dachstein-Eisriesenwelt). Es war eine wunderschöne Fahrt. Wenn ich aber an mein „Outfit“ denke! Ich liebte die Motorradfahrten mit meinem Vater. 1955 sogar bis Senigallia, wohin Mutti mit meinem Bruder im Zug nachkam. Zum ersten Mal am Meer. „ So salzig wie Muttis Suppe“, meinte dazu mein fünfjähriger Bruder.

In Wien hatte ich mit dem Gymnasium begonnen. Die ersten Dreier im Trimester waren für meine Eltern ein Schock. Doch für eine Bonbonniere, die in Lavamünd auf mich wartete, brachte ich es am Schulschluss zu einem Vorzug. Wer würde sich heutzutage für eine Süßigkeit derart anstrengen?

Für den kleinen Ort war ein neues, modernes Kino gebaut worden. Welche Freude, in den Ferien ins Kino gehen zu dürfen. Und was haben wir uns für Schnulzen angeschaut!

Mutti bekam zu Weihnachten einen Mixer und zum neuen Jahr wurde ein Cocktail gemixt. Eine Sensation. Und ich hatte einen „Knirps“ bekommen, dass ich mich nach Regen sehnte. Bücher lagen sowieso jedes Jahr unter dem Weihnachtsbaum. Als Kind hatte ich mir einmal 3 kg Papier gewünscht. Ich zeichnete gerne, musste aber mit dem Papier immer sehr sparsam sein.

Ab 1.6.1956 MII/8 verdiente Vater ATS 2262,-- und ab 1.7.1956 ATS 2395,--.

In diesem Jahr verbrachte ich meine letzten Sommerferien und die letzten Weihnachten in Lavamünd. Vater hatte ein Angebot bekommen, beim Donaukraftwerk Ybbs-Persenbeug zu beginnen, und kündigte am 31. Mai 1957 bei den Draukraftwerken. Auf seine Initiative war in der Siedlung in Lavamünd noch ein Werksheim mit Fotolabor gebaut worden.

Ich glaube, er hat es später ein wenig bereut, von Lavamünd weggegangen zu sein. Auch ich wäre gern geblieben …

Informationen zum Artikel:

Lavamünd - ich wär so gerne geblieben ...

Verfasst von Gabriele Stöckl

Auf MSG publiziert im Dezember 2010

In: Orte der Kindheit, Worte der Kindheit

Der Beitrag wurde folgenden Regionen und Zeiträumen zugewiesen:
  • Ort: Kärnten, Unterkärnten, Lavamünd, Schwabegg/ˇvabek / Wien, 10. Bezirk
  • Zeit: 1940er Jahre, 1950er Jahre

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