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Otti Neumeier

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Meine Beiträge

Über mich

Geboren in Wien-Ottakring verbrachte ich die erste Kindheit unter den Eindrücken des Brunnenmarktes und des Krieges.

Eine Lehre zum Industriekaufmann legte den Grundstein zu einer fundierten Berufsausbildung, die ich als langjährige Sekretärin in der Industrie und in der Politik einsetzen konnte.

Zwanzig Jahre spielte ich neben meiner beruflichen Tätigkeit mit Begeisterung und salärfrei bei der „Nestroy Theatercompanie“ Theater.

1980 stieß ich zu dem von Dr. Erhard Busek und Dr. Jörg Mauthe gegründeten „Frauencirkel Wien“ und übernahm ein Jahr später ehrenamtlich dessen Leitung bis 1987.

Die von mir herausgegebene Zeitschrift erschien monatlich in einem Umfang von 25 Seiten und einer Auflage von 1200 Stück. Wöchentliche Veranstaltungen unter Mitwirkung namhafter Vortragender waren in Zeiten der Frauenbewegung eine beliebtes Organ der Frauenbildung.

In dieser Zeit entstand auch mein Kurzgeschichten-Buch „Der Pompfuneberer“.

1984 beendete ich meine Amateurtheatertätigkeit und widmete mich für fünf Jahre dem Studium und der Ausübung von Massagen östlichen und westlichen Ursprungs.

1987 – der Frauencirkel hatte sich aufgelöst – machte ich an der Politischen Akademie der ÖVP eine Ausbildung zur Trainerin.

1991 ging ich in Pension und begann sogleich eine Tätigkeit als Vorstandsmitglied beim Wiener Volksliedwerk, die ich bis 2005 ausübte.

In diesem Rahmen entstanden: drei wissenschaftliche Arbeiten über die Frau im Wienerlied, Ausstellungen über die Wiener Musik  im 16., 17., und im 12. Bezirk, zwölf Biografien von bekannten Wiener Musikern, von Hodina bis Hojsa, von Trude Mally bis Pepi Matauschek u. v. a. Auch der Aufbau des stetig anwachsenden Archivs gehörte von 1996 bis 2005 zu meinen gern erfüllten Aufgaben. In dieser Zeit erschienen auch mein Buch „Popstars im alten Wien“ und die wissenschaftliche Arbeit „Das Wienerlied im Tonfilm“.

Mit dem Verein der „Wiener Grätzelfreunde“ machte ich Führungen unter dem Titel „Von Alt-Ottakring zum Gallitziberg“. Weiters hielt ich Lesungen aus eigenen Werken, trat mit den „Weana Gmüat-Schrammeln“ und mit der Lesung des „Weana Herrgott“ in diversen Kirchen zur Weihnachtszeit auf und schreibe bis heute weiter.

Einen Teil meiner autobiographischen Erzählungen habe ich im Frühjahr 2012 unter dem Titel "Zwischen Calafati und Pompfuneberer. Erinnerungen und Geschichten" in Buchform zusammengefasst.

Kontakt

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Persönliche Einträge im Autorenalbum werden nur auf Initiative und Textvorschlag der Verfasser/innen hin von der MSG-Redaktion erstellt, ergänzt oder abgeändert.