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Margarete Weiss

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Meine Beiträge

Über mich

Im Jahr 1950 als zweites Kind in einem niederösterreichischen Dorf geboren. In Ermangelung anderer Möglichkeiten habe ich dort 8 Jahre die zweiklassige Volksschule besucht. Schule war für mich ein Ort der Erholung von der tyrannischen Großmutter und ich habe mich dort sehr wohl gefühlt.

Das Spiel mit Worten war schon damals von großem Interesse für mich. Ich habe gelesen, was mir unter die Finger kam und war begeisterte Aufsatz-Schreiberin.

Nach meinem Schulabschluss wollte mein Lehrer mich in einer Buchdruckerei als Lehrling unterbringen. Dort wurde ich aber abgelehnt, man wollte lieber einen männlichen Lehrling.

Somit wurde ich in eine Haushaltsschule geschickt und anschließend begann ich in einer Familie als Kindermädchen zu arbeiten.

Das war der Beginn meiner langen „Karriere“ in der Kinderarbeit. Ich habe in Heimen, Kindergärten, Kinderspitälern und zum Schluss in einem Verein, der kranke Kinder zu Hause betreut, gearbeitet.

Mit 22 Jahren habe ich zum ersten Mal geheiratet und aus dieser Ehe gingen zwei Kinder hervor. Der Sohn ist noch ledig, die Tochter hat mir schon zwei liebe Enkel geschenkt.

Nach 19 Jahren ging die Ehe in Bruch. Seit 2002 bin ich wieder verheiratet.

Leider erkrankte ich an M. Parkinson. Das ist der Grund, dass ich nicht mehr berufstätig sein kann. Meine vermehrte Freizeit nutze ich nun zum Schreiben von Kurzgeschichten, Erfahrungsberichten und Gedichten. Ich halte auch Lesungen in Pensionistenheimen, Pfarren und im Jugendgefängnis Favoriten, die immer sehr gut ankommen.

Auch meine bisherigen Berichte „Mein Weg zu einer Fülle neuer Erfahrungen“ über meine Erkrankung und die „Blitzlichter“ aus der Arbeit mit Kindern fanden großen Anklang.

„Das verlorene Gesicht“ geistert schon lange in meinem Kopf herum. Es ist für mich ein Beweis, dass man trotz traumatischer Kindheitserlebnisse ein positives, zufriedenes Leben führen kann. Mein zweites Hobby, die Aquarellmalerei bringt mir immer wieder Abwechslung und hilft mir, mit meiner Krankheit besser zurechtzukommen.

Ich hoffe, meinen Lieblingsbeschäftigung noch lange nachgehen zu können und würde mich freuen, wenn mein Lebensbericht bei Ihnen gut ankommt.

Kontakt

Sie können mich über das MSG-Sekretariat kontaktieren.

Persönliche Einträge im Autorenalbum werden nur auf Initiative und Textvorschlag der Verfasser/innen hin von der MSG-Redaktion erstellt, ergänzt oder abgeändert.