19 Projekte

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Kontakte und Erfahrungsaustausch mit anderen Projekten in Biographiearbeit und Biographieforschung sind uns ein Anliegen.

Deshalb laden wir Einrichtungen, Vereine und Projekte, die sich wie wir mit „Lebensgeschichten“ im weitesten Sinne beschäftigen, ein, Ihre Projekte oder auch Produkte ihrer Arbeit auf Menschen Schreiben Geschichte vorzustellen.

Füllen Sie das Formular aus, das wir für Sie vorbereitet haben. Ihre Zusendung wird von uns umgehend bearbeitet und beantwortet.

Wenn Sie uns über das vorbereitete Formular hinaus noch Details über Ihr Projekt mitteilen möchten, nehmen Sie bitte direkt mit uns Kontakt auf.

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Gesprächskreise im Museum

Wien Museum Karlsplatz (Vermittlungsabteilung)

Projekt-Kurzbeschreibung:

Das Wien Museum ist ein urbanes Universalmuseum mit einem breiten Spektrum an Sammlungen und Ausstellungen. Dabei sind Stadtgeschichte, Mode, Kunst und Alltagsgeschichte die wesentlichen Themen, die dem Publikum vermittelt werden. Postulat der Vermittlung ist nicht nur Offenheit für aktuelle Fragestellungen und Themen, sondern auch das Bestreben, mit dem Vergegenwärtigen der jüngsten Geschichte eine Verknüpfung mit der biografischen Identität zu fördern. Geschichten und Erfahrungen der BesucherInnen werden mittels biografisch orientierter Bildungsangebote an die Ausstellungsobjekte und an das Museum rückgekoppelt. Den Anspruch des Wien Museums, ein urbanes Forum für alle zu sein, möchte man so umsetzen.

Die „Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen“ an der Universität Wien sieht sich seit ihrer Gründung Anfang der 1980er als ein Forum für biografieorientierte Forschungs- und Bildungsprojekte. Neben der Sammlung, Analyse und Edition lebensgeschichtlicher Erinnerungstexte haben MitarbeiterInnen der Dokumentationsstelle wiederholt lebensgeschichtliche Gesprächskreise in Volkshochschulen und Pensionistenheimen initiiert und geleitet. Die TeilnehmerInnen - meist ältere Menschen - werden an solchen Orten der Biografiearbeit dabei unterstützt, Bilanz zu ziehen und ihre je eigene Biografie in die Zeitläufte des 20. Jahrhunderts einzuordnen.

Ein Museum und seine Sammlungen oder aktuelle Ausstellungen zum Fokus und Ort gemeinschaftlichen lebensgeschichtlichen Erinnerns zu machen, eröffnet beiden Seiten neue Gestaltungs- und Vertiefungsmöglichkeiten. Für die lebensgeschichtliche Erinnerungsarbeit bieten sich neue methodische Zugänge und Umsetzungsmöglichkeiten; für den aktuellen museologischen Diskurs um die Bedeutung des materiellen Kulturguts eröffnen die Ergebnisse und Verläufe der Gesprächsrunden, in denen Fragen der Bedeutungskonstruktion von Objekten nachgegangen wird, eine Bereicherung.

In bislang vier mehrwöchigen Gesprächskreisen (zu den Themen „Wohnen im Gemeindebau“, „Wirtshaus“, „Daham oder: Wo die Wiener/innen wirklich z’ Haus sind“ und „An den Rändern der Stadt“) haben die teilnehmenden SeniorInnen Objekte und Fotos aus ihren „privaten Archiven“ zur Grundlage ihrer biografischen Erzählungen gemacht.

Projektkategorien:

  • Bildung/ Schule
  • Kultur/ Medien

Projektmitarbeiter/innen:

Isabel Termini-Fridrich, Edith Fridrich, Gert Dressel

Kooperationspartner:

Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen (Universität Wien)

Projektfinanzierung:

Wien Museum

Projektstart/-zeitraum:

seit 2005

Zielgruppe/n:

Wiener Seniorinnen und Senioren; alltags- und lokalhistorisch Interessierte

Zielregion/-institution:

Wien

Besondere Anmerkungen/ Erfahrungen/ Resümee:

Die besondere Herausforderung: Themen zu finden, die originelle Objekte, die Menschen zu Hause haben, und originelle biografische Erzählungen zu Tage fördern

Projektprodukte:

Einige Gesprächskreise wurden transkribiert; die Transkriptionen können auf Anfrage eingesehen werden. Lebensgeschichtliche Erzählungen und Objekte aus dem Privatbesitz der TeilnehmerInnen wurden in Ausstellungen integriert.

Mehrfach wurden im Rahmen und unter dem Motto der Gesprächskreise "Lesenachmittage" veranstaltet, an denen ausgewählte Erzähl- bzw. Textbeiträge der TeilnehmerInnen einem breiteren Publikum vorstellt wurden.

Projektkontakt:

Mag. Isabel Termini-Fridrich
Wien Museum Karlsplatz
Telefon: 01/505 87 47-85189
E-Mail

URL des Projektes:

www.wienmuseum.at/de/besucherinformationen/gespraechskreise-im-wien-museum.html

URL des Projektträgers:

www.wienmuseum.at