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Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen

an der Universität Wien

Schon in den 1980er Jahren wurde am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien eine Sammelstelle für schriftliche Lebenserinnerungen und andere Arten von persönlichen Lebensaufzeichnungen eingerichtet, das Text- und Fotoarchiv der „Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen“.

Heute umfasst diese Sammlung autobiographische Schriften von über 3000 Personen, vor allem aus dem Raum des heutigen Österreich, einigen Kronländern der Habsburgermonarchie sowie allen deutschsprachigen Nachbarstaaten.

Die großteils privaten, unveröffentlichten Materialien werden als historisch-kulturwissenschaftliche Quellen erfasst und stehen an der Dokumentationsstelle fachlich interessierten Personen für die Nutzung in Forschungs-, Bildungs-, Unterrichts-, Sozial- und Kulturprojekten zur Verfügung. In der Buchreihe „Damit es nicht verlorengeht …“ werden seit mehr als 25 Jahren laufend lebensgeschichtliche Manuskripte veröffentlicht.

Der Verein „Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen“ möchte durch seine Aktivitäten und Veröffentlichungen zu persönlicher Erinnerungsarbeit anregen und bemüht sich fallweise auch, Menschen beim lebensgeschichtlichen Schreiben zu unterstützen.

Ebenso ist es ein Anliegen, dass durch auto/biographisch orientierte Projekte in verschiedenen Gesellschaftsbereichen (Schulen, Museen, Sozial- und Altenarbeit, Wissenschaft, Kunst, Theater, Bibliotheken, Regionalentwicklung usw.) entsprechende Lern- und Bildungsprozesse initiiert werden. Insgesamt sollen der Stellenwert biographischer Selbstreflexion und die Stellung älterer Menschen in der Gesellschaft gestärkt und die Verständigung zwischen den Generationen auf Basis lebensgeschichtlicher Erfahrungen gefördert werden.

Die Vorstellung kleinerer Erinnerungstexte, ausgewählter Publikationen und auto/biographischer Projekte auf Menschen Schreiben Geschichte soll alltagshistorisch Interessierte ebenso ansprechen wie lebensgeschichtlich Schreibende und Personen, die in unterschiedlichen beruflichen Zusammenhängen mit Auto/Biographischem zu tun haben. Mit diesem „Schaufenster“ wollen wir auf die Vielfalt an persönlichen Dokumenten in unserer Sammlung und auf unterschiedliche Formen der individuellen und gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit Lebensgeschichten aufmerksam machen.

Website: Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen

Für das Projekt Menschen Schreiben Geschichte verantwortlich

Gert Dressel, Günter Müller:

Andrea Althaus, Edith Auer, Günter Müller: