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Bildungswege und Lerngeschichten

Schreibaufruf vom April 2013

Welche Rolle hat „Lernen“ in ihrem Leben gespielt?

Wie haben Sie Ihren Weg durch Bildungseinrichtungen erlebt? Erzählen Sie uns von Ihren persönlichen schönen oder enttäuschenden Erlebnissen und Erfahrungen, die Sie in Kindergarten, Schule, Lehre, Weiterbildung oder ganz für sich allein zu Hause, in der Familie, mit Freunden, in der Natur, im Museum, auf Reisen usw. gemacht haben. Was haben Sie wo und wie gelernt?

Großmutter mit Enkelkind

Bildungswege verlaufen nicht immer geradlinig und oft anders als geplant.

Oft gibt es Konflikte zwischen den eigenen Bildungswünschen und den Erwartungen der Familie. So konnten vor allem viele Frauen in der Vergangenheit ihre Berufsvorstellungen nicht verwirklichen. Für viele Menschen hat der Krieg, der Tod eines Elternteils oder ein anderes unvorhersehbares Ereignis Bildungspläne durchkreuzt. Kinder, die am Land oder in armen städtischen Milieus aufgewachsen sind, haben oft nur die Pflichtschule abschließen können. Viele haben sich aber auch selbst weitergebildet, jenseits von Schule und Beruf: in Vereinen, in gewerkschaftlichen oder kirchlichen Gruppen oder auch ganz ohne die Hilfe anderer. Obwohl viele von uns das gleiche Bildungssystem durchlaufen haben, ergeben sich doch höchst unterschiedliche persönliche Erfahrungen und einzigartige Bildungswege.

Auch die Erfahrungen mit dem Lernen selbst sind ganz individuell. Lernen kann leicht fallen und Vergnügen bereiten oder ein mühsames Geschäft sein. Oft gibt es in persönlichen Bildungsgeschichten bestimmte Schlüsselerlebnisse, in denen wir etwas gelernt haben, was für unser weiteres Leben entscheidend war.

Wir interessieren uns für Ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit Lernen und Bildung.

Denken Sie an Ihren Lebensweg und erinnern Sie sich möglichst konkret an Lernsituationen und Bildungseinrichtungen, an Prüfungen oder autodidaktisch erworbene Kenntnisse und Fähigkeiten, an Personen oder Erlebnisse, die für Ihren persönlichen Bildungsweg wichtig waren.

Schreiben Sie Ihre Erinnerungen auf, und lassen Sie jüngere Generationen an ihren Erfahrungen teilhaben!

  • Was fällt Ihnen noch aus Ihrer Schul- oder Lehrzeit ein? Welche Geschichten (die nicht nur mit dem Lernen zu tun haben müssen) können Sie darüber erzählen?
  • Welche Bildungseinrichtungen (Kindergarten, Schule, Lehre, Studium, Kurse aller Art) haben Sie im Laufe Ihres Lebens besucht, und wie kam es dazu?
  • Gab es wichtige Weichenstellungen oder entscheidende Hindernisse auf Ihrem Weg? Wer oder was hat Sie unterstützt?
  • Gab es Situationen, in denen Sie mit Ihren Wünschen und Plänen an Grenzen gestoßen sind – zum Beispiel aufgrund der Familiensituation, der wirtschaftlichen oder politischen Lage oder gesetzlicher Bestimmungen, aufgrund von Herkunft, Geschlechtszugehörigkeit, Religion, …?
  • Sind Sie einmal von der vorgesehenen „Bahn“ abgewichen und haben neue Wege für sich gefunden oder erfunden?
  • Versetzen Sie sich zurück und beschreiben Sie konkrete Situationen, in denen Sie etwas gelernt haben (oder lernen sollten)!
  • Erinnern Sie sich an Prüfungen, Lehrer/innen, an Meister- oder Kolleg/innen, die für Ihre persönliche Entwicklung bedeutsam waren? Denken Sie aber ebenso an autodidaktisch erworbene Kenntnisse, an Personen oder Erlebnisse außerhalb von Bildungseinrichtungen, die für Ihr Leben wichtig waren!
  • Und wenn Sie zu denen gehören, die lieber nicht an die Schul- oder Ausbildungszeit zurückdenken, dann wäre es natürlich auch interessant zu erfahren, warum.

Wie schreiben? – Hinweise zur Textgestaltung

Je nachdem, wie viel Zeit Sie unserem Schreibaufruf widmen möchten:

  • Schreiben Sie uns bitte über eine konkrete Situation, über eine oder wenige wichtige Episoden aus Ihrem Leben, die Ihnen zum gestellten Thema einfallen!
  • Oder erzählen Sie uns ausführlicher und über einen längeren Zeitraum Ihres Lebens hinweg von Ihren persönlichen Lernerfahrungen und Bildungswegen!

Der Umfang Ihres Beitrags bleibt ganz Ihnen überlassen. Im Allgemeinen gilt: Je detailreicher lebensgeschichtliche Texte abgefasst sind, desto aufschlussreicher sind sie.

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